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Stackable Data Platform (SDP) Release 26.7

Die Stackable Data Platform 26.7 ist da – ein etwas anderes Release auf Basis dessen, was sonst immer aufgeschoben wird: der unzuverlässige Test, den jeder umgeht, die CI-Pipeline, die robuster sein sollte, der Code, den wir längst aufräumen wollten. Es gab immer etwas Dringenderes auszuliefern. Deshalb haben wir für 26.7 – über das hinaus, was wir Kunden bereits zugesagt hatten – keine neuen Produktfeatures begonnen. Stattdessen hatte das gesamte Team den Freiraum, an Qualität, Stabilität und den Grundlagen zu arbeiten, die die nächsten Releases einfacher machen.

Stillgestanden hat die Plattform trotzdem nicht. Upstream-Upgrades kommen wie gewohnt – darunter Apache Druid 37.0.0, Apache NiFi 2.9.0, Trino 481, Apache Superset 6.1.0, OpenSearch 3.6.0, Open Policy Agent 1.16.2 und Apache Airflow 3.2.2. Einige davon bringen neue Features, die eine Erwähnung wert sind:

  • Apache Airflows neue, experimentelle Multi-team Deployments erlauben es mehreren isolierten Teams, sich ein Deployment zu teilen – jedes mit eigenen DAGs, Connections, Variablen, Pools und Executors.
  • OpenSearch bringt Verbesserungen bei der Vektorsuche – 1-Bit Scalar Quantization für bis zu 32-fache Kompression, Vector Search Prefetch für bis zu 50 % niedrigere Latenz und FP16-Durchsatzgewinne von bis zu 58 %.
  • Apache Supersets MCP-Dienst (Model Context Protocol) wird erweitert und gibt KI-Assistenten einen strukturierten, authentifizierten Weg, Chart-Updates in der Vorschau anzuzeigen, virtuelle Datasets spontan zu erstellen und Datenbankschemas und -verbindungen zu erkunden.
  • Trino ergänzt Iceberg-v3-Table-Support inklusive Row Lineage und Spalten-Defaultwerten, dazu einen experimentellen Variant-Typ. Details zu all dem stehen in der Produktversionstabelle unten.

Dazu kommen mehrere Verbesserungen: SDP-Artefakte (einschließlich der Operator-Helm-Charts), die nun direkt aus unserer CI nach quay.io publiziert werden, dynamische Image-Repositories für Air-Gapped- und gespiegelte Registries, ein generischer Datenbankverbindungsmechanismus über mehrere Operatoren hinweg, die HBase-OPA-Autorisierung, die zu stable wird, sowie Config-Hot-Reloading für ausgewählte Produkte. Beim Thema Supply-Chain-Sicherheit liefern nun alle Stackable-Container-Images SLSA-Build-Provenance und SPDX-SBOMs aus – siehe unten.

Außerdem starten wir den Stackable Hub, eine öffentliche, stets aktuelle Referenz für jedes SDP-Release, jede Komponente und jede CRD – für Menschen wie für Tooling.

Dieses Release behebt 133 Schwachstellen auf der gesamten Plattform und unterstützt Kubernetes 1.31 bis 1.36 sowie Red Hat OpenShift 4.18 bis 4.22.

Neue Plattformfunktionen

Allgemein

  • Artefakte auf quay.io: SDP-Artefakte werden jetzt direkt aus unseren CI-Pipelines nach quay.io publiziert. Bisher waren dort nur die Operator- und Produkt-Container-Images verfügbar – manuell von oci.stackable.tech gespiegelt –, und die Operatoren zogen Produkt-Images standardmäßig von oci.stackable.tech. Nun werden auch die Operator-Helm-Charts nach quay.io publiziert; bei deren Installation werden die Operatoren automatisch angewiesen, die Produkt-Images von quay.io zu beziehen. Das Repository-Layout wurde entsprechend angepasst (es orientiert sich am Layout von oci.stackable.tech) und gilt für Releases ab 26.7; frühere Releases bleiben unberührt. Details finden sich auf der Seite zu den Artifact Registries.
  • Dynamische Image-Repositories: Operatoren können jetzt auf benutzerdefinierte oder gespiegelte Image-Registries verweisen, statt eine feste Quelle vorauszusetzen. Ein wichtiger Schritt für Air-Gapped- und streng kontrollierte Enterprise-Umgebungen, in denen jedes Image aus einer freigegebenen internen Registry stammen muss.
    ⚠️ Dies ist eine wichtige Änderung – bitte die Image-Konfiguration vor dem Upgrade prüfen. Siehe Leitfaden für Air-Gapped-Betrieb.
  • Generischer Datenbankverbindungsmechanismus: Ein einziger, gemeinsamer Weg zur Konfiguration von Datenbankverbindungen, jetzt konsistent genutzt über Apache Airflow, Apache Druid, Apache Hive und Apache Superset hinweg. Weniger operatorspezifische Sonderfälle, ein Muster zum Lernen. Siehe Leitfaden zur Datenbankverbindung.

Trino

  • PostgreSQL-Connector, first-class: Der Stackable-Operator für Trino bietet nun dedizierte, first-class Unterstützung für PostgreSQL-Kataloge und löst damit den bisherigen generischen Connector-Workaround ab. Siehe Nutzungsleitfaden.

Apache Superset

  • Asynchrone Queries via Celery: Apache Superset kann Queries nun asynchron über Celery ausführen. Dafür wurden zwei neue Rollen ergänzt, worker und beat (auf eine einzelne Replica begrenzt); als Broker-Queue und Results-Backend wird Redis unterstützt. Details auf der Dokumentationsseite zu asynchronen Queries via Celery.

Stackable Secret Operator

  • Konfigurierbarer ca.crt-Name im TrustStore sowie Unterstützung für Domain Components (DCs) im Subject-DN generierter TLS-Zertifikate – nützlich für Organisationen, deren PKI-Konventionen dies erwarten. Siehe Secret Operator.

OIDC

  • OIDC clientAuthenticationMethod: OIDC-Integrationen können nun die Client-Authentifizierungsmethode festlegen, was mehr Kontrolle darüber gibt, wie Operatoren sich gegenüber Identity Providern authentifizieren.

Kleinere, aber für Nutzer sichtbare Änderungen

  • Git-sync – First-Class-CA-Unterstützung für Apache Airflow und Apache NiFi: Verwaltete Felder ersetzen manuelle Volume-Mounts und Pod-Overrides bei Git-Servern mit selbstsignierten oder internen Zertifikaten.
  • Apache Spark on Kubernetes – Graceful Shutdown bei SIGTERM, sodass laufende Spark-Jobs sauber beendet werden.
  • stackablectl kann nun auch Stacks und Demos deinstallieren, nicht mehr nur installieren. Hier finden sich weitere Informationen.
  • OPA – configOverrides für config.json, für feingranulare Kontrolle über die OPA-Konfigurationsdatei.

Plattformverbesserungen

Neben einer umfangreichen internen Arbeit an Testzuverlässigkeit und CI-Robustheit, die für Nutzer nicht direkt sichtbar ist, werden mit dem neuen Release folgende Änderungen umgesetzt:

Allgemein

  • RBAC-Härtung: Ein Least-Privilege-Cleanup über alle Operatoren hinweg, das resultierende RBAC ist jetzt dokumentiert. Kein Handlungsbedarf, aber die Sicherheitslage ist strenger.
  • ⚠️ Graduierung experimenteller Features (wichtige Änderung an Konfigurationsnamen): Da mehrere experimentelle Features dauerhaft werden, verlieren ihre Konfigurationsschlüssel das Präfix EXPERIMENTAL_. EXPERIMENTAL_FILE_HEADER / EXPERIMENTAL_FILE_FOOTER werden in der Apache-Airflow- und Apache-Superset-Konfiguration umbenannt, und das Präfix EXPERIMENTAL_ entfällt im Operator-Framework. Bitte die Konfiguration vor dem Upgrade anpassen.
  • ⚠️ Apache Airflow – Celery-Konfiguration verschoben: Bei Deployments mit Celery-Executors sind Broker und Results-Backend nach clusterConfig gewandert: spec.celeryExecutors.resultBackend liegt nun unter spec.clusterConfig.celeryResultsBackend, spec.celeryExecutors.broker unter spec.clusterConfig.celeryBroker. Bitte die CRDs vor dem Upgrade anpassen.

Config-Hot-Reloading

  • Die ausgewählte Konfiguration kann nun ohne Neustart der betroffenen Pods neu geladen werden – aktuell die OpenSearch-Sicherheitskonfiguration sowie Trino-Passwortdateien. Zusätzlich nutzt das OPA daemonset jetzt maxSurge, sodass Konfigurationsänderungen keine Downtime mehr verursachen.

Supply-Chain-Sicherheit

SLSA Build Provenance für alle Container-Images. SLSA (Supply-chain Levels for Software Artifacts) ist ein Sicherheits-Framework: eine Checkliste von Standards und Kontrollen, um Manipulation zu verhindern, Integrität zu verbessern und die Pakete und Infrastruktur eines Projekts oder einer Organisation abzusichern.

Jedes Stackable-Container-Image – sowohl Produkt- als auch Operator-Images – wird nun mit SLSA-Build-Provenance-Attestierungen veröffentlicht. Die Provenance wird mit dem vertrauenswürdigen Builder slsa-github-generator erzeugt, erfüllt die Anforderungen von SLSA Level 3 und wird keyless signiert sowie den Images in unserer OCI-Registry angehängt.

In der Praxis bedeutet das: Der Build ist nicht bloß etwas, das Stackable behauptet – die Provenance wird von einem unabhängigen, vertrauenswürdigen Builder erzeugt und nicht von uns selbst. So lässt sich kryptografisch verifizieren, dass ein Image tatsächlich von Stackables CI aus dem veröffentlichten Quellcode gebaut wurde. Ein konkreter Baustein unserer vollständig nachvollziehbaren Software-Supply-Chain und direkt relevant für regulierte Umgebungen

Zusätzlich wird jedes Image nun neben den bestehenden CycloneDX-SBOMs auch mit einem SBOM im SPDX-Format ausgeliefert, das dem Image attestiert ist. Wie sich diese verifizieren und extrahieren lassen, beschreibt der SBOM-Guide in unserer Dokumentation.

Siehe den neuen Leitfaden zur Provenance-Verifizierung in unserer Dokumentation für die Schritt-für-Schritt-Anleitung. Er ergänzt die bestehenden Leitfäden zur Verifizierung von SBOMs und zur Verifizierung von Image-Signaturen.

Neue Produktversionen

Die folgenden Produktversionen sind neu oder aktualisiert in SDP 26.7 (vollständige Liste hier). Aufgeführt sind nur Produkte, deren ausgelieferte Version sich geändert hat.

ProduktNeue Version/enWas ist neu?
Airflow3.2.2Asset Partitioning – nachgelagerte Verarbeitung für bestimmte Datenpartitionen einplanen, sodass nur betroffene Partitionen nachgelagerte Arbeit auslösen (AIP-76).
Multi-team Deployments (experimentell) – mehrere isolierte Teams in einem Deployment, jedes mit eigenen DAGs, Connections, Variablen, Pools und Executors (AIP-67).
Deadline Alerts mit synchronen Callbacks (experimentell)
– neuer SyncCallback, ausgeführt vom Executor.
– Asynchrone PythonOperator-Callables (#60268)
– strukturiertes JSON-Logging für den API-Server
– Triggerer-Hang-Erkennung über einen neuen Watchdog.
⚠️ SMTP-Zertifikatsvalidierung standardmäßig erzwungensend_email validiert nun das Server-Zertifikat während STARTTLS; bei selbstsignierten Setups muss email.ssl_context = "none" gesetzt werden.
⚠️ Suche in REST-API/UI auf Präfix-Matching umgestellt – über den Schalter „Match anywhere“ lässt sich die Substring-Suche wiederherstellen.
⚠️ Deserialisierungsmuster jetzt Full-Match – präfixbasierte allowed_deserialization_classes_regexp-Muster müssen um .* ergänzt werden.
⚠️ Autorisierung des /dags-Endpunkts verschärft – erfordert nun zusätzlich Lesezugriff auf DAG Runs, Task Instances und HITL Details; benutzerdefinierte Rollen entsprechend anpassen.
⚠️ nutzt Python 3.14
Druid37.0.0Query Blocklist – Abfragen dynamisch nach Datasource, Typ oder Kontext über die Broker-API blockieren, ohne Neustart.
Multi-Supervisor-Ingestion (GA) und Kubernetes-basiertes Task-Management (GA).
ReadOnly-Authorizer – globale Einschränkung auf alle Nicht-READ-Operationen.
Kostenbasiertes Autoscaling für Streaming-Ingestion; cgroup-v2-Unterstützung.
⚠️ Hadoop-basierte Ingestion entfernt (bereits seit Version 34 deprecated).
⚠️ Streaming-Parser / ParseSpec entfernt – stattdessen inputSource/inputFormat nutzen.
⚠️ Auto-Compaction erfordert den inkrementellen Segment-Metadaten-Cache (druid.manager.segments.useIncrementalCache auf ifSynced/always setzen).
⚠️ AWS SDK auf v2 aktualisiert.
HBase2.6.6Patch-Release – überwiegend Bugfixes und Sicherheitskorrekturen.
– Sicherheit: lz4-java auf 1.10.1 fixiert, behebt CVE-2025-12183 und CVE-2025-66566.
– Neuer per-Column-Family storeFileSize-JMX-Gauge
– Verbesserungen bei der Platzierung durch den CacheAwareLoadBalancer.
⚠️ Standard-RPC-Callqueue-Länge geändert (HBASE-29141) – jetzt ca. das 10-Fache der Anzahl der RPC-Handler (zuvor Handler²); bei zuvor angepasster Queue-Größe erneut prüfen. Keine zwingende Konfigurationsänderung erforderlich.
Phoenix5.3.1– Eventually Consistent Global Secondary Indexes (PHOENIX-7794).
– Eingebaute Funktion REGEXP_LIKE.
– Multi-Row-Konstruktoren in einem einzelnen UPSERT.
PhoenixSyncTable-Datenvalidierungstool zum Abgleich von Tabellendaten zwischen Clustern.
Hadoop (HDFS)3.4.3, 3.5.03.4.3
– keine neuen HDFS-Features
– Bugfix-/Abhängigkeits-/Sicherheitspatch (LZ4 auf at.yawk.lz4 umgestellt wegen CVE-2025-12183).
3.5.0 (neue Minor-Linie)
– NameNode Fine-grained Locking, Phase I (HDFS-17384)
– asynchrones RBF-Router-RPC (HDFS-17531)
– RBF-Leader-Follower-Mount-Table-Modus
– Google-Cloud-Storage-Connector über gs://.
⚠️ Java 17 serverseitig erforderlich (Client unterstützt 17 und 21) – primärer Migrationspunkt.
⚠️ Rolling-Upgrade-Sonderfall von Hadoop-2.10.x-Clients erfordert ein zweistufiges Upgrade.
⚠️ OpenSSL-3-native Libs erfordern GLIBC 2.34+ (nicht kompatibel mit RHEL 8) – dort auf JVM-SSL zurückfallen.
⚠️ protobuf-2.5.jar nicht mehr gebündelt; Guava angehoben; Cloud-Connectors verschoben. Mehrere Abhängigkeits-CVE-Fixes (Jetty, Avro, LZ4).
Hive4.2.0Neue LTS Version.
Kafka3.9.2, 4.2.1 (experimentell)3.9.2
– Bugfix-/Sicherheitspatch
– Opt-in alter.config.policy.kraft.compatibility.enable (KIP-1252), um AlterConfigPolicy zwischen ZooKeeper und KRaft anzugleichen.
4.2.1 (in SDP experimentell)
– Kafka Queues (Share Groups) produktionsreif (KIP-932)
– serverseitiges Rebalance-Protokoll für Kafka Streams (GA, eingeschränkt)
– Dead-Letter-Queue-Support für Streams
– standardisierte CLI-Argumente über alle Tools hinweg
– Java-25-Unterstützung.
– Abhängigkeits-CVE-Fixes (Jetty, Jackson, Native-Image).
⚠️ Verhaltensänderung: Controller-Quorum-Voter fallen auf Advertised Listener zurück, wenn nicht explizit definiert (KAFKA-20380) – vor dem Upgrade prüfen. Deprecations: ConsumerGroupMetadata-Konstruktoren, MX4j, BrokerNotFoundException.
NiFi2.9.0– Initiale Connectors-Unterstützung – erstes Release mit der neuen Connectors-Funktion. Iceberg auf Google Cloud Storage.
ConsumeKinesis ohne KCL – Abhängigkeit von der Kinesis Client Library entfernt.
– AWS-Secrets-Manager-Parameter-Tags;
– Record-Gauge-Support + UpdateGauge-Prozessor;
ForkRecord-Schema-Vererbung.
⚠️ NiFi Registry deprecated – stattdessen die git-basierten Flow Registry Clients (GitHub/GitLab) nutzen; Entfernung für 3.0 geplant.
⚠️ Jolt-Bibliotheks-MigrationJoltTransformJSON/JoltTransformRecord wandern zu jolt-community; benutzerdefinierte Transformations-JARs müssen neu kompiliert werden.
⚠️ Asana-Komponenten entfernt.
OpenSearch3.6.01-Bit Scalar Quantization – bis zu 32-fache Vektorkompression über Faiss und Lucene, mit besserem Recall und niedrigerer Latenz.
Vector Search Prefetch – bis zu 50 % niedrigere Latenz.
FP16-Vektor-Performance – bis zu 58 % höherer Durchsatz. HTTP/3-Unterstützung.
– Sechs neue PPL-Befehle (mvcombine, mvzip, mvfind, mvmap, addtotals, streamstats) sowie PPL-Ergebnis-Highlighting und Query-Cancellation.
Agentic-Features: Conversation Memory, Verbesserungen bei der agentic Suche, Token-Usage-Tracking.
Query Insights: Per-Query-Zugriffskontrolle, Export nach remote S3.
– Mehrere Abhängigkeits-CVE-Fixes.
⚠️ Node.js 20 zugunsten von 22 deprecated, React-18-Upgrades bei Dashboards können benutzerdefinierte Plugins betreffen.
Spark4.1.2Wartungsrelease – Sicherheits- und Korrektheitsfixes, keine neuen nutzerseitigen Features.
Sicherheit: Jackson-core aktualisiert (SPARK-56318, GHSA-72hv-8253-57qq).
– Erwähnenswerte Datenkorrektheits-Fixes: dynamisches Partition-Overwrite fälschlich als Append auf HDFS behandelt (SPARK-56588); partielles Clustering bei Joins beschädigt Dedup/Windowing (SPARK-55848); Subqueries auf collated Tables liefern falsche Ergebnisse (SPARK-54852).
Superset6.1.0Neue Datenbank-Engine-Unterstützung – MongoDB, Google Cloud Datastore, Apache Phoenix und Apache IoTDB.
MCP-Erweiterung (Model Context Protocol) – Chart-Update-Preview, create_virtual_dataset, Schema-Discovery, DB-Connection-Tools.
Editor für Dataset-Ordner und automatische Erkennung von Datetime-Formaten.
SQL-Execution-API und Treeview-Tabellenauswahl in SQL Lab.
OAuth2: Single-Use-Refresh-Tokens, PKCE für DB-OAuth2, AWS-Cross-Account-IAM für Aurora.
Sicherheit: eingebaute Public-Rolle für anonyme Dashboards, Tabellen-Blockliste, Standard-Hash MD5 → SHA-256.
⚠️ Standard-Hash-Algorithmus MD5 → SHA-256 – invalidiert beim Upgrade bestehende gecachte Thumbnails/Digests/Filternamen; Opt-out über HASH_ALGORITHM = "md5".
⚠️ ClickHouse: Mindestversion clickhouse-connect >= 0.13.0 – Treiber aktualisieren.
⚠️ APP_NAME steuert nicht mehr Tab-Titel/Branding (stattdessen Theme brandAppName nutzen); CUSTOM_FONT_URLS entfernt (stattdessen Theme fontUrls).
Trino481Iceberg-v3-Table-Support – Erstellen/Schreiben/Löschen, Row Lineage, Spalten-Defaultwerte (#27786); experimenteller Variant-Typ und timestamp(9)
– Neue NEAREST-Join-Klausel für Näherungs-Matches (#21759).
– Neuer number-Datentyp. DESCRIBE OUTPUT bei Inline-Queries ohne PREPARE.
– DataSketches-Funktionen.
– breitere numerische Typunterstützung in PostgreSQL / MySQL / MariaDB / Oracle.
– transparente OAuth2-Token-Erneuerung im JDBC-Treiber.
⚠️ Legacy-Object-Storage-Unterstützung entfernt für Azure, GCS, IBM Cloud sowie S3/S3-kompatibel – Migration auf native File-System-Unterstützung (#24878).
⚠️ Spatial: Esri-Geometriebibliothek durch JTS ersetzt – WKT-Eingabe muss OGC-konform sein.
⚠️ Vertica-Connector entfernt.
⚠️ Umbenennung fs.cache.preferred-hosts-countnode-scheduler.cache-preferred-hosts-count.
ZooKeeper3.9.5Bugfix-/Sicherheitspatch – keine nutzerseitigen Features.
Sicherheit:
CVE-2026-24308 (Konfigurationswerte in ZKConfig konnten sensible Client-Konfiguration offenlegen) und CVE-2026-24281 (Hostname-Verifizierung von ZKTrustManager fiel auf Reverse-DNS zurück – Reverse-DNS-Lookup bei TLS jetzt deaktiviert) behoben.
– CVEs in gebündelten Abhängigkeiten behoben (Netty, Jetty 9.4.58). ssl.clientHostnameVerification wird nun bei ssl.authProvider=x509 berücksichtigt
zkpython kompatibel mit Python 3.12.
Open Policy Agent1.16.2– Neue Built-ins uri.parse und uri.is_valid für RFC-3986-konformes URI-Parsing/-Validierung; array.flatten.
Logger-Plugin-Interface (Go log/slog) mit eingebautem File-Logger (Rotation, strukturiertes JSON)
– Decision Logs über Logger-Plugins routbar.
– Metadaten für Data-API-Requests/-Responses
Prometheus-Metriken via OTLP/OpenTelemetry
– Sofort-Upload-Trigger-Modus für den Decision Logger
– AWS-Signierung über Web-Identity-Credentials für Assume Role.
⚠️ CustomHTTPAuthPlugin: NewClient() wird jetzt einmal pro Client aufgerufen (gecacht) – Per-Request-Logik nach Prepare() verschieben.
⚠️ TLS-Vererbung: Alle TLS-Konfigurationen erben die minimale TLS-Version und Ciphersuites des Servers. Neu gebaut mit Go 1.26.3 wegen Schwachstellen in der Go stdlib.

Support-Abkündigung für Apache Druid

⚠️ Der Support von Stackable für Apache Druid ist ab SDP 26.7 deprecated und für die Entfernung in SDP 27.11 vorgesehen, da die Nachfrage bei unseren Kunden gering war. SDP 26.7 liefert Druid 37.0.0 als finale LTS, 27.7 soll das letzte Release mit Druid sein. Einen direkten Ersatz im SDP gibt es nicht – falls jemand aber die weitere Entwicklung finanzieren möchte, sind wir offen, das neu zu bewerten.

Der Stackable Hub

Zusammen mit diesem Release stellen wir den Stackable Hub vor – eine stets aktuelle Quelle als Single point of truth dafür, was in der Stackable Data Platform ausgeliefert wird.

Die Unterscheidung ist einfach: docs.stackable.tech zeigt, wie SDP genutzt wird; hub.stackable.tech zeigt, was ausgeliefert wurde, wann und in welcher Kombination. Wer eine schnelle, verbindliche Antwort braucht auf z. B. „welche Apache-Kafka-Version wurde in 25.11 ausgeliefert? Wie sieht die .spec eines TrinoCluster in 26.3 aus?“ – findet sie im Hub.

Für Menschen gibt es drei durchsuchbare Bereiche:

  • Releases: jedes bisher ausgelieferte SDP-Release, mit Release- und End-of-Support-Daten.
  • Components: die Open-Source-Produkte der Plattform und die genaue Version jedes Produkts in jedem Release.
  • CRDs: jede von den Operatoren installierte Custom Resource, mit vollständigem .spec-Schema, durchsuchbar je SDP-Release.

Für Tooling und Maschinen steht alles programmgesteuert zur Verfügung:

  • Eine öffentliche JSON-API: CORS-fähig, ohne Authentifizierung – gebaut für CI-Pipelines, Skripte und MCP-Server. Ja, auch die eigene CI-Pipeline kann sie direkt abfragen.
  • Ein llms.txt-Endpunkt: eine reine Textzusammenfassung des Hubs für LLM-Tooling, damit ein Assistent aktuelle SDP-Fakten in den Kontext laden kann, statt Versionsnummern zu raten. Um es auszuprobieren – z.B. einfach folgendes (oder etwas Ähnliches) in ein bevorzugtes LLM eingeben: „Lies https://hub.stackable.tech/llms.txt und sage mir, welche neuen Trino-Versionen in Stackable 26.7 unterstützt werden“.

Für Kunden bedeutet das weniger Sucharbeit: eine verlässliche Stelle, um Kompatibilität und End-of-Support-Daten vor einem Upgrade zu prüfen, ein CRD-Schema einzusehen, ohne etwas zu deployen, und aktuelle, korrekte SDP-Fakten direkt in das eigene Tooling einzuspeisen.

stackablectl

Zusammen mit SDP 26.7 ist eine neue stackablectl-Version 1.5.0 verfügbar. Wie oben erwähnt kann sie nun auch Stacks und Demos deinstallieren, nicht mehr nur installieren. Siehe die Release-Notes.

Weitere Informationen

Weitere Details zu diesem Release und Hinweise zum Upgrade finden sich in den Release-Notes sowie in den Changelogs der einzelnen Operatoren:

Airflow, Druid, HBase, HDFS, Hive, Kafka, NiFi, OpenPolicyAgent, OpenSearch, Spark, Superset, Trino, ZooKeeper

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